 |  |
Wenn DU hier warst, dann schreib's BITTE in mein GB!!! (unten rechts) Wie schon der Name dieser, MEINER (bis jetzt einzigartigen) Seite sagt, bin ich auf der Suche... Ich suche DICH!
| Hallo & nicht erschrecken, wenn Du den VIELEN Text siehst... :o)))
Wenn Du hier bist, dann schreib's BITTE in mein Gästebuch, der Link dazu ist gaaanz weit unten rechts.
Schankedöhn!!!
Jetzt willst Du sicher wissen, was ich suche. Das ist ganz einfach: Ich suche einfach Kontakt & neue Freunde!!! Wenn Du zwischen 0& 1xx bist und Lust hast, MICH kennenzu lernen, dann trau Dich, schick mir eine Email, oder schreib was in mein Gästebuch.
Aber ich muss Dir gleich ein Geständnis machen: Ich sitze LEBENSLÄNGLICH!!!
HAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAALT!!!!
Nicht dass Du jetzt denkst, ach so ein Knastbruder...
Denn ich sitze WIRKLICH LEBENSLÄNGLICH, ohne Chance auf Bewährung oder Begnadigung!!! Denn ich bin werder MÖRDER, (KINDER-)VERGEWALTIGER, noch RAF-TERRORIST!!! Und in Amerika sitz man auch LEBENSLÄNGLICH, wenn man dazu verurteilt wurde. Nicht so wie in Deutschland, wo man auf Bewährung rauskommt, oder begnadigt wird... :o(
Und ich heisse auch nicht PARIS HILTON! Sie wurde zu 45 Tagen Knast wegen Fahren ohne Führerschein verurteilt, und weil sie pünktlich zum Gerichtstermin erschien, wurde ihre Strafe wegen GUTER FÜHRUNG (!!!) halbiert.
Warum? Also ich sitze im Rollstuhl und denke da bleib ich auch. Es sei denn, ...
Aber nicht dass Du jetzt denkst, aha Rollstuhl ---> geistig behindert! So denken nämlich die meisten Deutschen :o(
Dann kann ich Dich erstmal aufklären, aber NICHT das mit Bienchen & Blümchen... :oD
Meine Beine können nicht laufen,
sie liegen ganz still.
Meine Hände können nicht greifen,
auch nicht, wenn ich will!
Doch meine Augen können sehen,
sie sehen auch Dich!
Ich frage mich, was Du im Augenblick denkst,
ob Du weg schaust, oder Dein Lächeln mir schenkst?
Bleibst Du jetzt stumm, oder sprichst Du mit mir?
Ich unterhalte mich gerne, auch mit Dir!
Wenn ich dann spüre, dass Du mich magst,
und nicht nach meinem Handicap fragst,
bekommt auch mein Leben einen Sinn,
es fällt mir leichter, dass ich nicht wie alle anderen bin!
Na, verstanden?
Und hier etwas wissenswertes für den Umgang mit und das Berichten über Menschen mit Behinderung
• Was einen Menschen ausmacht, sind nicht seine körperlichen Fähigkeiten, sondern seine Persönlichkeit, sein Denken, Fühlen und Handeln. Definieren Sie einen Menschen daher nach diesen Kriterien, nicht über seine Einschränkungen. Denn Einschränkungen hat jeder, auch nichtbehinderte Menschen. Bei Menschen mit Behinderung ist nur eine besondere Einschränkung sofort sichtbar. Diese mag für Sie ungewohnt sein, macht Ihr Gegenüber jedoch nicht automatisch zu einem bemitleidenswerten Menschen.
• Bieten Sie den Handschlag zur Begrüßung an, auch wenn Ihr Gegenüber keine Hände/Arme, Prothesen oder nur eingeschränkte Kontrolle über seine Hände/Arme hat. Die Person wird Sie wissen lassen, was zu tun ist.
• Vermeiden Sie ungefragtes Helfen. Ihr Gegenüber wird es Sie wissen lassen, wenn er/sie Hilfe braucht. Warten Sie dann auf konkrete Anweisungen, da das, was Ihnen auf den ersten Blick richtig erscheint, nicht unbedingt die richtige Hilfe für Ihr Gegenüber ist. So gibt es z.B. bestimmte Techniken, die das Überwinden von Stufen mit einem Rollstuhl für Sie erleichtern und für Ihr Gegenüber weniger sturzgefährlich machen.
Sollten Sie keine Anweisungen bekommen, fragen Sie nach. Das ist völlig in Ordnung.
• Gehen Sie aufgrund der Behinderung nicht übervorsichtig mit Ihrem Gegenüber um. Es handelt sich um einen Menschen und nicht um ein rohes Ei. Sprechen Sie mit ihm wie mit jedem anderen auch:
- Es gibt keinen Grund, Ihr Gegenüber zu bemitleiden. Menschen mit Behinderung definieren sich nicht automatisch über ihre Einschränkungen, sind nicht zwingend unglücklich oder krank.
- Sprechen Sie direkt mit dieser Person, nicht mit ihrem Begleiter oder Dolmetscher.
- Sprechen Sie nicht überbetont oder extra laut. Eine körperliche Einschränkung Ihres Gegenübers hat nicht automatisch einen Hörschaden oder intellektuelle Einschränkungen zur Folge.
- Es ist nicht nötig, Wörter zu vermeiden, die vermeintlich im Gegensatz zur Behinderung Ihres Gegenüber stehen. So können Sie einen Rollstuhlfahrer durchaus fragen „wie es läuft“ oder zu einem sehbehinderten Menschen sagen „Wir sehen uns dann“.
• Stellen Sie den Menschen in den Vordergrund, nicht seine körperlichen Einschränkungen. Stellen Sie ihn anhand der Sache vor, wegen der Sie mit ihm zusammengekommen sind. Dass dieser Mensch eine Behinderung hat und welche, können Sie dann immer noch erwähnen (ist in manchen Fällen sogar schon implizit, z.B. bei einem Bericht über einen Sportler bei den Paralympics) bevor Sie mit dem eigentlichen Thema weitermachen. Außerdem gibt es immer noch andere Attribute als die körperlichen Einschränkungen. So kann z.B. eine gehörlose Frau auch Mutter, Malerin und Hamburgerin sein, oder ein Rollstuhlbasketballspieler auch Verwaltungsangestellter, Weinliebhaber und Kölner. Es ist daher nicht nötig, sich ständig auf die Behinderung zu beziehen.
• Wenn Sie über eine Leistung eines Menschen mit Behinderung berichten, stellen Sie diese nicht als außergewöhnlich oder gar rührend dar. Dies unterstellt, Ihr Gegenüber wäre eigentlich nicht dazu in der Lage und habe es nun „trotzdem“ geschafft.
• Bestimmte Behinderungsarten bedingen Sprachprobleme (z.B. spastische Lähmungen oder Gehörlosigkeit). Haben Sie daher Geduld mit Ihrem Gegenüber, wenn er/sie mehr Zeit zum Antworten braucht. Dies ergibt sich lediglich aus der körperlichen Einschränkung und bedeutet nicht, dass diese Person deshalb auch in ihren intellektuellen Fähigkeiten eingeschränkt wäre.
• Vermeiden Sie Worte und Formulierungen wie
- „tragisch“, „schrecklich“ etc.
Ein Mensch kann auch mit Behinderung durchaus glücklich leben.
- „Stumpf“ Es geht um einen Mensch, nicht um einen Baum!
- „leidet unter“ Auch wenn der Mensch behindert ist, leidet er nicht automatisch darunter.
- „ist Opfer einer Behinderung“ → besser: „hat eine Behinderung“ Menschen mit Behinderung sind nicht automatisch Opfer.
- „Schicksal“ → besser: „Lebensgeschichte“ oder „Biographie“ - „trotz Behinderung“
→ wenn schon: „mit Behinderung“ - „an den Rollstuhl gefesselt/gebunden“ → besser: „auf einen Rollstuhl angewiesen“ oder „benutzt einen Rollstuhl“, „Rollstuhlfahrer“
- „Behinderte“ → besser: „Menschen mit Behinderung“. Zuerst den Menschen nennen, dann die Behinderung.
- „der Querschnittgelähmte“, „die Blinde“ etc. → besser: „der querschnittgelähmte Sportler“ (Stuttgarter etc.), “die sehbehinderte Sängerin“ (Leipzigerin etc.)
- „gesund“ als Gegenteil von „behindert“
→ besser: „nichtbehindert“ Ein Mensch mit Behinderung ist nicht automatisch „krank“.
Es gibt zwar Behinderungen, die durch Krankheit zustande kommen, meist ist das jedoch nicht der Fall
- „normal“ für nichtbehinderte Personen → besser: „nichtbehindert“
• Absolut inakzeptabel, da beleidigend und verletzend ist der Gebrauch von Wörtern wie
- Krüppel
- verkrüppelt etc.
Aber ich denke, wie Du hier sehen kannst, bin ich gaaaaanz normal, oder?
Ich hab zwar einiges verloren, aber nicht meinen Humor! :o))) Ich kann zwar nicht mehr laufen, bin aber NICHT auf die Schnauze gefallen! ;oD
Und weil ich mit meinen Händen nicht mehr viel kann, denn mir ist beim Unfall sozusagen das Genick gebrochen *knacks*, und daduch hab ich nur noch Fäuste, so genannte Funktionshände. Das bezeichnet man in der Fachsprache als "Tetraplegie". Ich sag aber einfach "Teddy" oder "Tetrapack"! Allerdings kann man mich NICHT in den GELBEN SACK stecken & entsorgen...
Denn ich bezweifele, dass man mich recycelt... Oder was meinst Du?
Hier kommen jettz Urlaubsfotos!
Anfang letzten Jahres war ich 14 Tage auf Fuerte-ventura im Urlaub! Und ehrlich gesagt: Es war WUNDERBAR!!!
Die Insel heisst Fuerteventura, und hat den Beinahmen: "..., vom Wind erschaffen!"
Und das hat einen Grund, denn man(n) bekommt ständig einen geblasen! ;o)
Besser klingt wohl, der Wind bläst ständig, aber
bei ständigem Sonnenschein stört das nicht, oder?
Und hier sind ein paar Fotos!!!
Jetzt waren wir 14 Tage in der Ägypten, genauer gesagt in El Gouna!
Hier (ab Foto 6) kannst Du das ja angucken, aber nicht neidisch werden... :o)
Das 1 Bild zeigt das Hotel "Three Corners" mit 18 (!!!) rollstihlgerechten Zimmern! Auf Bild 2 sieht man den Strand, aber nicht direkt am Meer, beim Hotel sind nur angelegte Lagunen!
Und dann sieht man mich beim Pool, wo ich meistens tagsüber gesessen & gelesen hab. Denn die Pyramiden konnten wir aus 2 Gründen NICHT besuchen:
1.) Kairo ist "nur" 570 km weg...
2.) Pyramiden sind NICHT rollstuhlgerecht... ;-)
Beim nächsten sieht man uns beim Abendessen, wir lassen uns von einem Pharao bedienen. Und auf dem letzzen bin ich mit meiner Mum am Strand. Wenn Du mehr vom Ägyptentripp wissen willst, schreib's ein fach in mein GB!
Und jetzt erzähle ich auch mal was von mir, nämlich wie es kommt, dass ich sitzen muss:
Ich fuhr mit meinem BMW 320i am 20.11.92 auf der A 45 von Herborn, da hatte ein Kumpel seine Kneipe, in Richtung Giessen. Es war kurz vor 2 Uhr nachts. Da es den ganzen Tag geregnet hatte & es nachts ziemlich kühl war, fuhr ich mit ca. 120 km/h auf der rechten Spur. Da waren dann 3 LKWs. Ich wechselte die Spur & überholte den 1. Als ich auf den 2. zufuhr, wechselte der auch, war aber viel zu nah vor mir. Ich hupte & machte Lichthupe, aber das interessierte den nicht. Also musste ich wieder die Spur & kam ins Schleudern. Dadurch knallte ich an die Leitplanke und wurde wieder zurückgeschleudert. Da war aber dann wieder der 1 LKW & das war ein Sattelschlepper ohne Lendenschurz & mein Wagen wurde unter die 3. Achse drunter geklemmt. Der riss mich noch ca. 300 m mit & es dauerte über 2 Stunden, bis ich wieder draußen war. Der LKW, der dran schuld war, ist weiter gefahren, aber davon weiß ich nix mehr. Ich lag dann 2 ½ Monate im Koma. Als ich dann das 1 mal richtig wach wurde, blickte ich mich um & wunderte mich, wo ich bin. Irgendwann kam dann eine Schwester & ich fragte: „Was für’n Datum ist denn, wo bin ich hier & warum?“ Da sagte die: „Wir haben den 17.02., sie sind in der BGU in Frankfurt & sie sind querschnittgelähmt!“
Aber die Story geht, wohl oder übel, weiter... :o( Aber ich will hier nicht zuviel Platz beanspruchen...
Und wenn Du mich im Urlaub sehen willst, dann kopier diese Adresse & schau es Dir an:
http://www.clipfish.de/player.php?videoid=NTU2Mzd8MjAxMzM0MQ%3D%3D
Viel Spass wünsch ich Dir! | | |

|
|  Das bin ich... |  Das ist eine Sandburg! |  Meine Mutter & ich auf Fuerteventura |  Fuerteventura II |  Das Hotel |  Der Strand allein |  Ich am Pool |  Beim Abendessen |  Mum & ich am Roten Meer |  Spas muss sein I |  Spas muss sein II |  Mit dem Rolli im Schwimmbad! | | | |
|